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Belichtung auf echtes Fotopapier

1. Belichtungsprozess

Linse
DLP-Chip
n
DLP-Träger

2. Latentes (unsichtbares) Bild

n

3. Entwickeltes Foto

Beim Echtfotobuch werden Deine Bilder nicht gedruckt, sondern durch Licht erzeugt wie bei der klassischen Fotoentwicklung. Ein DLP-Chip projiziert Deine Fotos auf das beschichtete Spezialpapier des Echtfotobuchs (1). Dieser Chip besteht aus bis zu zwei Millionen winzig kleinen Spiegeln, die so geschwenkt werden können, dass sie das Licht, mit dem der Chip beleuchtet wird, reflektieren oder nicht. Solche Chips finden sich auch in Beamern. Die Projektion Deines Fotos löst in den lichtempfindlichen Silberhalogenid-Kristallen, die sich in der Beschichtung des Papiers befinden, eine chemische Reaktion aus. Es entsteht ein sogenanntes latentes Bild (2). Durch den anschließenden Entwicklungsprozess wird dieses Bild sichtbar (3).

Dieses Verfahren bietet eine viel höhere Auflösung als der Druck sowie sehr feine Farbabstufungen und kommt ohne Raster aus. Die Farben sind lebendiger und leuchtender, da der Farbraum, also der Bereich der Farben, die abgebildet werden können, erheblich größer ist als im Druck. Insgesamt erhält man so ein auch im Detail schärferes, kontrastreicheres und brillanteres Bild.