Mein 1. Scrapbook – Ein Erfahrungsbericht

Basteln? Überlasse ich normalerweise eher anderen. Aber Scrapbooking ist nicht einfach nur Basteln. Beim Scrapbooking verleihst Du einem leeren Buch eine Seele. Diese Vorstellung fand ich so spannend, dass ich es unbedingt mal selber ausprobieren wollte. Also habe ich mein 1. Scrapbook gebastelt.

 

Die ersten Überlegungen

Zu Beginn kamen erst mal Bedenken auf, wie man mit dem Scrapbook startet. Was soll verewigt werden? Woher weiß ich, welche Dekoelemente am besten zu den Fotos passen? Und welche Fotos nehme ich überhaupt? Doch eins schon mal vorweg: Die Antworten kommen fast wie von selbst! Denn das Schöne am neuen Scrapbook von myphotobook ist, dass es 3 Themenvorlagen gibt, welche schon mal die Entscheidung erleichtern, worüber man überhaupt scrappen möchte:

  • Baby, falls Du einen Neuzuwachs im Scrapbook festhalten möchtest.
  • Urlaub, falls Du deine letzte Reise scrapbooken möchtest.
  • Trend, falls Du ein eigenes schönes Thema hast. (Hier stehen Dir viele Möglichkeiten offen, da Trend auf mehrere wichtige Ereignisse projiziert werden kann. z.B. Familienfeiern, Treffen mit Freunden, ein runder Geburtstag …).

ScrapbookIn diesem Fall habe ich mich für ein vorgegebenes Thema, nämlich das Scrapbook Travel entschieden, um meinen Reise nach Kanada festzuhalten. Dadurch war die Suche nach Bildern von vornherein eingegrenzt und ich hatte schon mal eine Richtlinie. Allein das Raussuchen der schönsten Fotos, macht ziemlich viel Spaß, da hierbei alle wunderschönen Momente wiederkommen. Die Erinnerungen liegen quasi immer noch in der Luft und den wunderschönen Elch sehe ich noch vor mir. Somit habe ich mich auf das Gestalten meines ersten Scrapbooks schon so richtig gefreut.

Scrapbook- Wie fange ich an?

Die Entscheidung für Dein Scrapbook-Thema ist schon mal die halbe Miete. Beim Bestellen des Scrapbook-Sets kannst Du insgesamt 22 Deiner Lieblingsfotos hinzufügen, die dann als Retrobilder zusammen mit dem Scrapbook zu Dir nach Hause geliefert werden. Das ist ziemlich praktisch, weil man so alle Scrapbook-Komponenten mit einem Mal erhält. Da ich wirklich nur die schönsten Bilder nehmen wollte, waren die 22 Fotos ausreichend. Man kann aber auch noch separat Retrobilder bei myphotobook bestellen, falls es nicht reichen sollte. Diese gibt es im 11er, 22er oder 33er Set.

 

Mein Tipp: Versuche bei der Bildauswahl Deine Fotos auf die besten Bilder zu reduzieren. Sinn des Scrapbookings ist es, diese später mit den mitgelieferten Dekoelementen in Szene zu setzen.

 

Als das Set dann ankam, habe ich mich erstmal über die vielen verschiedenen Dekoelementen (Scrapbooking Sticker, Dekokarten, Wimpelketten und Washi Tapes) gefreut, die dank ihrer vielseitigen und bunten Motive geradewegs zum Scrapbook-Basteln einladen.

Und dann geht´s auch schon los …

Beim Scrapbook gibt es eigentlich kein richtig und falsch. Ein paar Dinge gibt es dennoch zu beachten wie mir beim Basteln klar wurde:

  • Kleben: Ich hätte mir einiges an Frustration erspart, wenn ich gewusst hätte, dass die Uhu-Flasche nicht für ein Scrapbook geeignet ist. Um Klebeunfälle zu vermeiden, rate ich Dir zu einem Klebestift oder Kleberoller zu greifen. Da kann nämlich nichts danebentropfen.
  • Anzahl der Bilder: Zu viele Fotos auf einer Seite, können leicht unübersichtlich wirken. Denke an das Einteilen, Du hast schließlich 10 Einlegeblätter inklusive. Außerdem wird jede Seite ja gerade durch die Dekoelemente zum individuellen Hingucker.
  • Chronologie der Bilder: Das ist natürlich Geschmackssache, aber eine zeitliche Chronologie der Bilder beizubehalten bietet sich gerade bei einer Reise an. Daher habe ich darauf geachtet, dass auf ein Einlegeblatt auch immer nur zusammengehörige Fotos kommen. Z.B. vom selben Tag oder aus einem Ort.
  • Erst Gestalten, dann Einheften: Es ist handlicher, wenn Du eine Seite erst in das Scrapbooking Album einheftest, nachdem Du sie fertig gestaltet hast. Dank der Ringbuchbindung kannst Du die Reihenfolge der Seiten ganz in Deinem Sinne auch nach der Gestaltung bestimmen.
  • Das Beste zu Beginn: Suche vorab ein schönes Bild als Cover aus. Dann hast Du deine Bilder nicht schon alle für die Innenseiten verwendet. Überlege Dir auch einen Titel, den Du auf das Stück Papier außen vom Album schreiben kannst.

 

Scrapbook

 

Wer einen kleinen Leitfaden für das Erstellen des Scrapbooks bevorzugt, kann sich diesen hier herunterladen. Oder so wie ich einfach loslegen. Ich habe mir also ein leeres Einlegeblatt ausgesucht und mit 4 Retrobildern vom Ankunftstag mit Hilfe vom buntem Washi Tape beklebt. Sollte das nicht gut genug haften, dann kannst Du wie gesagt zum Klebestift greifen. Mehr Bilder würde ich auch nicht für eine Seite einplanen, da es sonst zu gequetscht aussieht und nicht mehr genügend Platz für weitere Erinnerungs-Schnipsel bleibt.

Da wir mit dem Flugzeug nach Kanada geflogen sind, habe ich die Seite auch mit einem Flugzeug-Sticker verziert. Aber das Set bietet Dir auch die Möglichkeit, ein  Auto oder einen Reisebus als Reisemittel einzukleben. Außerdem habe ich einfach geschaut, welche weiteren Sticker oder bunte Dekokarten zu diesen Fotos passen könnten und schon ist ein schönes Gesamtbild entstanden.

scrapbook

Der Appetit kommt beim Essen und die Kreativität beim Gestalten

Im Grunde genommen entsteht der kreative Fluss beim Gestalten. Entscheide Dich für ein Foto und Du wirst dann schon von ganz alleine merken, welche Elemente dieses Foto am besten zur Geltung bringen. Einen noch persönlicheren Touch bekommt Dein Scrapbook, wenn Du weitere Andenken an das jeweilige Ereignis hinzufügst. Das können Tickets, Stadtpläne oder Zeitungsausschnitte sein. Alles, was dabei hilft, Deine Foto in Szene zu setzen und Deine persönliche Geschichte zu erzählen, ist erlaubt!

Ein Scrapbook besteht aus Deinen aussagekräftigen Fotos und Erinnerungsschnipseln. Der Rest ist Deiner Fantasie überlassen!

 

Oft fielen mir beim Betrachten der Bilder Situationen ein, die ich dann mit bestimmten Stickern perfekt widerspiegeln konnte. Am meisten gefallen mir die verschiedenen Text-Sticker. Manchmal reicht ein Wort, um dem Gesamtbild den nötigen Schliff zu verleihen.

Achtung: So vielseitig die Sticker in der Dekobox auch sind, alle Begriffe und Wortspiele wirst Du dort natürlich nicht wiederfinden. Ich habe mir dann einfach einen wasserfesten Stift genommen, um „Summer time“ direkt unter die weiße, freistehende Fläche des Retrobildes zu schreiben.

 

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir das Gestalten meines Scrapbooks Riesenspaß gemacht hat. Es ist eine ganz besondere Art seine Erlebnisse Revue passieren zu lassen und ein guter Ersatz für den Feierabend vor dem Fernseher. Ich weiß jetzt schon, dass es nicht mein letztes Scrapbook gewesen ist!Scrapbook

Ach übrigens: Neben dem klassischen Scrapbook gibt es das Scrapbook Light. Lies hier wie die Variante für Vorsichtige funktioniert.

 

Gestalte dein erstes Scrapbook

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