Tolle Tipps für Dein Urlaubsfotobuch

Abgetragene Sandalen, eine Tüte voll Sand und zahlreiche Fotos  – das sind die Überbleibsel des letzten Sommerurlaubs. Was tun mit dieser Sammlung schöner Momente? Eine der schönsten Möglichkeiten immer wieder gerne durch die eigenen Fotos zu stöbern, ist ein selbstgemachtes Fotobuch.

Die Erstellung eines solchen Urlaubsfotobuchs ist gar nicht so schwer. Ich habe ein paar hilfreiche Tipps für Dich zusammengestellt, wie Du das Beste aus Deinem Fotobuch herausholen kannst.

Dein Urlaubsfotobuch – die ersten Fragen

Zu Beginn gibt es einige grundlegende Fragen, die Du dir beantworten solltest um das richtige Fotobuch zu finden.

1. Welches Format ist für Dich das Beste?
Ich bin großer Fan von Sonnenuntergängen und dem Panorama-Format. Deswegen verwende ich hauptsächlich das Querformat bei meinen Fotobüchern. Falls Du viele Fotos von Menschen, Architektur, berühmten Sehenswürdigkeiten oder hochgewachsenen Pflanzen machst, ist das Fotobuch im Hochformat vermutlich das Richtige für Dich.
Mein Tipp: Das quadratische Format in 20×20 oder 30×30 cm. Passt zu Fotos im Hoch- und Querformat und ist etwas individueller als die Klassiker.

2. Welche Größe sollte Dein Fotobuch haben?

Die Entscheidung liegt natürlich ganz allein bei Dir. Größere Formate kosten etwas mehr kleinere gibt’s schon unter 10  €. Für meine Wochenendtrip verwende ich am liebsten das Ruck-Zuck Fotobuch in A5, der letzte Südamerika-Trip mit zahlreichen Eindrücken, Fotos und Erinnerungen ist im A4 Hochformat prima aufgehoben.

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3. In welchem Papier kommen Deine Bilder am besten zur Geltung?

Mit dem Standardpapier kannst Du  nichts falsch machen. Es ist so dick, dass nichts durchscheint und die Farben perfekt widergegeben werden. Gegen Aufpreis kannst Du die Hochglanzveredlung für Dein Papier wählen, welche Deinen Bildern einen noch edleren Look gibt. Der Ferrari unter den Papiersorten ist das Echtfotopapier. Dieses wird nicht bedruckt, sondern ausbelichtet wie bei einem richtigen Foto. Dies verleiht Deinen Erinnerungen die perfekte Leuchtkraft und hat im Gegensatz zum  klassischen Fotobuch keine Falz in der Mitte. So werden Fotos, die über 2 Seiten gehen perfekt dargestellt und kein Detail wird verschluckt.

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Echtfotobuch

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Fotobuch mit Standardpapier

 

 

 

 

 

 

 

 

Die schönsten Urlaubsbilder – was gibt es zu beachten?

Nun kann es losgehen. Du hast Dich für ein Fotobuch entschieden und sitzt nun vor einem Berg an Fotos. Nimm Dir noch ein bisschen Zeit und triff ein paar Entscheidungen bevor Du die Bilder in die Software oder in den Online Editor lädst.

  1. Wähle ein starkes Titelbild
    Das Titelbild ist das wichtigste Bild vom ganzen Buch. Also nimm Dir ein bisschen Zeit für die Entscheidung, welches Foto Dir vom Deckblatt entgegen blickt. Welches Bild spiegelt am besten den Urlaub wider? Möchtest Du alle Urlauber auf dem Titel abbilden oder soll es lieber eine schöne Naturaufnahme sein?

    Fotobuch mit ansprechendem Titelbild

    Fotobuch mit ansprechendem Titelbild

  2. Finde einen roten Faden für Dein Fotobuch
    Oft passt es chronologisch durch die Bilder zu gehen. Alternativ kannst Du auch bestimmte Themen zusammenfassen. Versuche auch auf einer Seite nicht mehrere Themen oder neue Zeitabschnitte abzubilden.
  3. Überlade Deine Seiten nicht
    Suche Dir die schönsten Fotos aus Deiner Sammlung raus. Du brauchst den gleichen Blick auf den See nicht 10x in Deinem Fotobuch. Wähle lieber die besten Aufnahmen mit verschiedenen Stimmungen und Blickwinkeln und ziehe sie groß über Deine Seite.
  4. Es müssen nicht nur Fotos sein
    Nicht nur Fotos, sondern auch Flugtickets oder Eintrittskarten sind schöne Erinnerungen in einem Fotobuch. Scanne sie einfach ein und nutze sie in Deinem Fotobuch. Wie Du das Ticket in der gescannten Datei ganz einfach in Word freistellen kannst, wird Dir hier erklärt. Alternativ kannst Du sie auch einfach reinkleben.
  5. Trau Dich!
    Eine Doppelseite für nur ein Foto? Auf jeden Fall. Wähle Dein Lieblingsbild und ziehe es so richtig groß. So kommt jedes Detail richtig zur Geltung.

Urlaub mit Kindern – ein paar Tipps für tolle Urlaubsfotos

Du machst Urlaub mit Kindern? Dann werden sie wahrscheinlich im Fokus der meisten Aufnahmen stehen. Hier noch ein paar Ideen für schöne Urlaubsbilder mit den Kleinen.

1. Die Umgebung einbeziehen

Deine Kinder lieben Schneeengel auf dem Winterboden? Super Idee! Die Umgebung einzubeziehen lässt auf natürliche Weise tolle Bilder entstehen, die nicht gestellt und spannend für den Betrachter sind. Also los geht’s. Springt in den nächsten Laubhaufen, haltet euch Muscheln vor die Augen oder versteckt euch hinter der Palme. Bringt Spaß für die Kleinen und den Betrachter des Fotos.

Was im Schnee funktioniert, klappt auch im Sand

Was im Schnee funktioniert, klappt auch im Sand

2. Das Spiel mit den Perspektiven

Nicht ganz neu, aber immer wieder gut. Das Spielen mit Perspektiven bringt viel Spaß und lässt tolle Aufnahmen entstehen. Jedes Kind ist stolz, den schiefen Turm von Pisa gerade zu rücken oder die Sonne zwischen beide Hände zu nehmen. Ein paar Beispiele findest Du hier.

3. Im Sand malen

Eine prima Malvorlage für kreative Ideen kann Dir ein Sandstrand bieten. Zeichne einfach mit einem Stock witzige Szenen in den Sand. Dein Kind muss sich nur noch richtig positionieren und schon könnt ihr kinderleicht alle möglichen Situationen nachstellen. Hier ein paar Ideen mit Kreide, die garantiert auch im Sand funktionieren.

 

Und nun viel Spaß beim Erstellen Deines nächsten Urlaubsfotobuchs. Kleiner Tipp zum Abschluss: Das Buch ist auch ein super Geschenk für alle Mitgereisten.

Alles Liebe
Kim