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Fotografie

Die besten 8 Portraitfotografie-Tipps und -Ideen

Portraitfotografie ist ein fotografisches Genre, bei dem Personen (oder Tiere) dargestellt werden. Bei Portraitfotos liegt der fotografische Fokus meistens auf dem Gesicht einer Person. Eine weitere Facette der Portraitfotografie ist das Ablichten von mehreren Personen im Rahmen von Gruppen- oder Familienportraits. In diesem Artikel konzentrieren wir uns jedoch auf Portraitfotografie einzelner Personen. Dabei muss einiges stimmen: der Ort bzw. das Ambiente, das Licht, die Atmosphäre sowie nicht zu vergessen – die Pose. Technische Einstellungen wie Schärfe und Brennweite der Kamera geben den letzten Schliff für ein gutes Porträt. Mit den nachfolgenden 8 Portraitfotografie-Tipps können auch Hobby-Fotografen die Herausforderungen auf dem Weg zu einem perfekten Portraittfoto meistern.

 

Portraitfotografie-Tipps Nr. 1: Den richtigen Ort wählen

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Photo by Nicolas Schebitz on Unsplash

 

 

Einer der ausschlaggebenden Portraitfotografie-Tipps ist die Wahl des richtigen Ortes. Die erste Frage, die sich dabei stellt ist: Outdoor oder Indoor? Es geht natürlich beides.

Indoor muss nicht gleich ein professionelles Fotostudio sein: Entspannt zu Hause vor einer glatten Wand, in einem verlassenen Bahnhof oder im Treppenhaus eines stimmungsvollen Altbaugebäudes kann auch die richtige Umgebung für ganz schlichte Portätfotos sein.

Ein ultimativer Tipp für Portraitfotografie draußen ist definitiv die Natur. Eine blumige Wiese, ein verwunschener Wald oder einfach nur ein Feld eignen sich immer für das perfekte Foto. Aber auch diverse Spots in der Stadt können lässig und modern wirken: Graffiti-Wände, Industriegebiete, alte Backsteinhallen oder Parkbänke.

 

 

 

Die Qual der Wahl? Outdoor-Aufnahmen sind meistens schöner:  So entsteht ein natürlich wirkendes Portraitfoto und das Licht ist oftmals vorteilhafter. Auch Plätze mit Schatten eignen sich gut – sie geben dem Bild mehr Räumlichkeit und Tiefe.

 

 

Portraitfotografie-Tipps Nr. 2: Zeit lassen

Besonders Hobby-Fotografen sollten sich bei den ersten Versuchen viel Zeit lassen. Zum einen hat man dann weniger Stress. Zum anderen kann die Person, die vor der Kamera steht, langsam locker werden. Das ganze Fotoshooting wird so etwas entspannter. Und das sieht man letztlich auf den Bildern.

Portraitfotografie-Tipps: Beim Outdoor-Shooting sollten die wechselnden Lichtverhältnisse beachtet werden. Sie sorgen für ganz unterschiedliche Stimmungen, die sich im Bild wiederspiegeln. Früh morgens ergeben die ersten Sonnenstrahlen einen goldenen Schein. Nachmittags, nahe dem Sonnenuntergang, betont das orange warme Sonnenlicht die Hautfarbe. Mittags zu fotografieren wird nicht empfohlen. Die hochstehende Sonne kann Schatten im Gesicht werfen.

 

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Photo by Erik Mclean on Unsplash

 

Portraitfotografie-Tipps Nr. 3: Die 2/3-Regel anwenden

Bei der 2/3 Regel (auch der goldene Schnitt genannt) wird ein Bild in neun gleiche Teile gegliedert. Zwei Linien schneiden es demnach horizontal sowie vertikal. Die Regel besagt, dass Fokus-Motive (in unserem Beispiel die Frau) im rechten oder linken Drittel platziert werden. Die Linie des Horizonts (die Bank) wird ebenso im oberen oder unteren Drittel – und nicht wie vermutet in der Mitte – positioniert.

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Portraitfotografie-Tipps Nr. 4: Natürlich lächeln

Ein natürliches Lächeln verleiht einem Portät eine gewisse Leichtigkeit und Fröhlichkeit. Um das Modell dazu zu bringen, gibt es einen hilfreichen Portraitfotografie Trick. Man sollte das Fotomodell bitten die Augen zu schließen und sie erst dann wieder zu öffnen und zu lachen, wenn der Portraitfotograf „und nun lachen“ sagt. Das Foto sollte direkt nach dem ersten Öffnen der Augen geschossen werden – da ist der Blick am klarsten und das Lächeln ganz unverkrampft.

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Photo by Sarandy Westfall on Unsplash

 

 

Portraitfotografie-Tipps Nr. 5: Die perfekte Pose finden

Portraitfotografie IdeenDie ideale Pose zu finden ist eine nicht allzu schwere Herausforderung bei der Suche nach außergewöhnlichen Portraitfotografie Ideen. Denn hier sollte man natürlich und vor allem authentisch wirken. Aufwendige und übertriebene Posen sind also nicht willkommen. Lässig an einer Wand angelehnt, auf einer Bank oder Hocker sitzend reichen als Posen völlig aus. Zu weiteren praktischen Portraitfotografie-Tipps gehört es auch dem Modell ein Accessoire, wie eine Fototasse, einen Blumenstrauß oder ein Buch in die Hand zu geben. Das gibt dem zu fotografierendem ein sicheres Gefühl und lässt die Person selbstbewusster wirken. Ein weiterer natürlicher Effekt wird durchs Laufen des Modells erzeugt – in Bewegung lassen sich tolle Schnappschüsse schießen.

 

 

 

 

 

Portraitfotografie-Tipps Nr. 6: Die richtige Perspektive wählen

Über die Wahl der passenden Perspektive kann man keine pauschalen Aussagen treffen, denn es ist ein ganz individuelles Anliegen. Jeder Mensch hat seine eigene Schokoladenseite. Grundsätzlich ist es jedoch vorteilhafter von oben statt von unten zu fotografieren. So kommen die Augen besser zur Geltung und das Gesicht wirkt schmaler.

 

Portraitfotografie-Tipps Nr. 7: Nah kommen

Der Fokus bei der Portraitfotografie sollte ganz klar bei der Person selbst liegen. Oft gibt es zu viele Störfaktoren im Hintergrund, die von dem eigentlichen Motiv ablenken. Um die volle Wirkung der Persönlichkeit zu entfalten, gibt es den wohl bedeutendsten Portaitfotografie Tipp, der besagt: So nah wie möglich kommen! Nahaufnahmen ersparen einem außerdem die Suche nach dem perfekten Hintergrund.

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Photo by Aleksandar Popovski on Unsplash

 

Portraitfotografie-Tipps Nr. 8: Technische Voraussetzungen beachten

Bei all den hilfreichen Tipps sind die Portraitfotografie Einstellungen, wie Brennweite oder Schärfe bei der Kamera nicht zu vergessen.

portraitfotografie einstellungenMit der Brennweite ist, einfach beschrieben, der Abstand zwischen der Linse und dem Fokus (dem Brennpunkt) gemeint. Mit einer langen Brennweite lassen sich die Motive besser freistellen. Eine lange Brennweite wird ab 70 mm und höher definiert. So wird das Motiv in den Vordergrund gerückt und der Hintergrund wird eher unscharf. Kurze Brennweiten führen oft dazu, dass Proportionen verfälscht werden. Normalerweise wird die Brennweite über das Objektiv eingestellt. Will man eine lange Brennweite nutzen, muss man für seine Kamera ein Tele-, Supertele- oder Ultrateleobjektiv dazu kaufen.

Die Schärfe muss grundsätzlich so eingestellt werden, dass mindestens ein Auge der porträtierten Person scharf ist. Also gar nicht unbedingt das ganze Gesicht. Scharfstellen kann man sowohl mit dem Autofokus als auch im manuellen Modus. Auch die Blende kann zusätzlich die Tiefenschärfe beeinflussen.

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